Zusammenarbeit der kantonalen Hochschulen
Ein zentrales Ziel der DIZH ist es, dass aus der Zusammenarbeit der kantonalen Hochschulen und den dort vertretenen Disziplinen Synergien entstehen. Die digitale Transformation berührt nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Dimensionen. Um sie sinnvoll zu gestalten, braucht es interdisziplinäre Netzwerke mit Forschenden aus allen Hochschulen, die sich themenspezifisch zusammenfinden.
Die Durchführung von Forschungsprojekten mit mehreren Disziplinen ist anspruchsvoll, braucht oftmals mehr Zeit, aber in jedem Fall das Interesse an der Sichtweise der anderen auf ein Problem, eine Fragestellung, die alle beschäftigt. So entstehen Netzwerke, die den Standort Zürich auch über die Laufzeit der DIZH hinaus stärken.
Von vorne herein auf eine dauerhafte Zusammenarbeit ausgelegt sind die 3 Brückenprofessuren, die jeweils an der UZH und einer der Partnerhochschulen angesiedelt sind. Daneben gibt es aber auch enge Zusammenarbeit in Gremien und Arbeitsgemeinschaften, die wesentlich zum gegenseitigen Verständnis und zur Entwicklung einer übergreifenden Kultur beitragen.
Zusammenarbeit bei Innovationsprojekten
In den Projekten des Innovationsprogramms finden sich Forschende aus verschiedenen Disziplinen und Hochschulen anhand gemeinsamer Fragestellungen zusammen. Eine ergebnisorientierte interdisziplinäre Zusammenarbeit ist dabei ein Bewertungskriterium bei der wettbewerbsorientierten Vergabe der Fördermittel. Damit unterscheidet sich das Innovationsprogramm von anderen Forschungsförderungen.
Anzahl der Kooperationen
Bei insgesamt
Die Tatsache, dass die Verbindungen zwischen den beiden grossen Hochschulen UZH und ZHAW besonders ausgeprägt sind, dürfte nicht nur mit deren Grösse, sondern auch mit der Vielzahl der dort vertretenen Disziplinen zu tun haben. Das könnte auch erklären, warum die ZHdK trotz vergleichbarer Grösse mehr Kooperationen hat als die PHZH.
Kooperationsnetzwerk nach Budget
Schaut man nicht nur auf die Anzahl der Kooperationen, sondern auf die gesprochenen Mittel aus dem Sonderkredit, die an diese gebunden sind, zeigt sich dass die Verbindungen zwischen den Hochschulen noch etwas stärker sind. Die Projekte ohne Kooperationen kommen vor allem aus den Founder- und Outreach-Calls, die kleinere Budgets haben.
Die gesprochenen Mittel aus dem Sonderkredit haben für alle Projekte einen Umfang von
Netzwerk der Forschenden
Geht man von der Ebene der Projekte auf die einzelnen Forschenden herunter, wird nochmals deutlicher, wie viele individuelle Verbindungen im Innovationsprogramm bereits entstanden sind. Das Diagramm umfasst dabei nicht alle Forschenden, weil zum Projektstart nur Informationen über Projektverantwortliche vorliegen und erst mit Projektabschluss Informationen zu weiteren Mitarbeitende erhoben werden. Aber gerade bei jüngeren Forschenden ist davon auszugehen, dass die interdisziplinären Erfahrungen, die sie in den Projekten des Innovationsprogramms machen, eine nachhaltige Wirkung haben können.
Insgesamt gibt es Angaben zu
Einzelne Netzwerke
Die so entstehenden Verbindungen lassen sich auch als einzelne Netzwerke darstellen, wobei jeder Knoten eine:n Forschende:n und jede Verbindung eine Projektzusammenarbeit darstellt. Kleinere Netzwerke sind in der Regel Einzelprojekte, grössere Netzwerke entstehen aus wiederholter Zusammenarbeit in unterschiedlichen Konstellationen. Das grösste so entstandene Netzwerk, an dem alle vier Hochschulen beteiligt sind, bringt Kompetenzen in Medizin, Design und KI zusammen. Damit leistet das Innovationsprogramm einen wichtigen Beitrag zur vom KRB geforderten «Verfestigung hochschulübergreifender Forschungsthemen».